offene Fondsanlagen, insbesondere Aktienfonds und offene Immobilienfonds | ETF

Auch offene Fondsanlagen bergen Risiken in sich. Gerade Aktienfondsanlagen können nicht unerhebliche Verlustrisiken durch Kursschwankungen in sich tragen. Wird ein Anleger über die Risiken einer solchen Aktienfondsanlage unzutreffend aufgeklärt, so kann er von der beratenden Bank Schadensersatz verlangen.

Besonders in das Licht der Öffentlichkeit sind im Zuge der Finanzkrise offene Immobilienfondsanlagen geraten. Eine Anlageform, die über Jahrzehnte eigentlich als sicher galt, ist nun als nicht absolut sichere Form der Geldanlage entlarvt. Zahlreiche offene Immobilienfondsanlagen sind „geschlossen“ worden, die Anteilsscheinrücknahme wurde wegen fehlender Liquidität ausgesetzt. Teilweise befinden sich solche Fondsanlagen schon in der Abwicklung. Über diese Risiken sowie auch und gerade die Provisionsinteressen der beratenden Banken wurden Anleger regelmäßig nicht aufgeklärt. Darüber hinaus fand vielfach keine Aufklärung über die spezifischen Anlagerisiken bei einzelnen offenen Immobilienfonds statt.

Wir vertreten zahlreiche Anleger offener Immobilienfondsanlagen (z.B. DEGI-Europa, DEGI-International, Morgan Stanley P 2 Value, Premium Management Immobilien, SEB ImmoInvest) gegenüber beratenden Banken in ganz Deutschland.

In den letzten Jahren wurden sogenannte Indexfonds „ETF“ sehr beliebt. Diese bilden die Entwicklung eines bestimmten Aktienindexes ab und ermöglichen es so dem Anleger, in ein breiteres Spektrum eines Marktes zu investieren. Dies stellt ihren vielfach gerühmten Vorteil gegenüber Aktien dar. Als Vorteil gegenüber Aktienfonds, die aktiv durch eine Fondsgesellschaft gemanaged werden, sind die vergleichsweise geringen Kosten. Aber auch diese Anlageform birgt Gefahren in sich und ist nicht für jeden Anleger geeignet. Gefahren ergeben sich auch im Hinblick auf ETFs mit „exotischen“ Indizes, die gerade keine hinreichende Streuung gewährleisten. Somit können Anleger auch insofern Schadensersatzansprüche wegen Falschberatung zustehen.

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